Seit März 2025 findet bei AmberMed das HPVienna-Projekt statt (Webseite dt/engl). Im Rahmen des Projekts ermöglichen Mitarbeiter:innen von AmberMed mehr Aufklärung und Information zur Infektion mit Humanen Papillomaviren (HPV), welche verschiedene Arten von Krebs (z.B. Gebärmutterhalskrebs, Kopf-Hals-Krebsarten) auslösen können. Die Impfung gegen HPV wird ebenfalls bei AmberMed im Einklang mit dem nationalen Impfplan und entsprechenden Förderungen angeboten.
Das Projekt ermöglicht Patient:innen bei AmberMed auch, einen Mundabstrich zur HPV-Testung zu machen. Dabei wird zusätzlich die Teilnahme an einer kurzen und anonymen Fragebogenstudie erbeten, welche zur Verbesserung der Datenlage zu HPV in Österreich beitragen soll.
Das Projekt findet in Kooperation mit der Medizinischen Universität Wien (Abteilung für Virologie und Zentrum für Public Health), der Technischen Universität Wien sowie der Universität Wien statt.
Für weitere Informationen oder bei Interesse melden Sie sich direkt bei AmberMed unter +43(0)664/8568035.
Gemeinsam mit Kooperationspartner:innen an der FH Campus Wien, der Gesundheit Österreich GmbH, dem aks Vorarlberg und der Medizinischen Universität Wien arbeitet AmberMed an Forschung und Dokumentation der Therapiewege für Menschen, die von einer Krebserkrankung betroffen sind und in Österreich nicht krankenversichert sind und/oder in prekären Lebenssituationen wohnen. Das Projekt LISTEN-IN (Webseite) arbeitet direkt mit betroffenen Menschen zusammen, um die Forschungslage zu verbessern und die Hürden, mit denen sie konfrontiert sind, sowie die Möglichkeiten, die sie haben, klar herauszuarbeiten und breiter in die Öffentlichkeit zu tragen.
Im Rahmen des Projekts finden unter anderem mehrere Photovoice-Workshops statt, mithilfe derer selbst betroffene Personen, ihre Angehörigen oder ihr Gesundheitspersonal ihre Erfahrungen mithilfe von Fotos dokumentieren, diskutieren und analysieren können.
Für mehr Informationen oder bei Interesse melden Sie sich bei Co-Projektleiterin Lisa Lehner (lisa.lehner@diakonie.at, +43(0)1/589 00 856).
Seit März 2026 findet bei AmberMed erneut ein Projekt zu Social Prescribing statt. Im Rahmen der Projektförderung durch die Gesundheit Österreich GmbH und das Bundesministerium für Gesundheit stehen Patient:innen bis 2028 wieder unsere Sozialarbeiter:innen als Fachkräfte für Link Working zur Verfügung: Ziel ist es, nicht nur die medizinischen Bedarfe unserer Patient:innen zu betreuen, sondern auch andere gesundheitsfördernden und sozialen Bedürfnisse zu versorgen.
Mehr Informationen finden sich auch auf dieser Homepage unter „Wie können wir helfen?“
In der Vergangenheit war AmberMed Durchführungsort für verschiedene Projekte, die unseren Patient:innen zugute kommen konnten. AmberMed trat dabei sowohl als verlässliche Partnerinstitution auf mit Expertise und Know-how im Feld, als auch als innovative Gesundheitseinrichtung mit neuen Formaten, Workshops und Leistungen.
Das CANCERLESS-Projekt war ein EU-Förderprojekt (Horizon 2020) mit insgesamt 11 internationalen Partnerorganisationen und wurde in Wien am Zentrum für Public Health und unter der Leitung von Assoc.-Prof. PD DDr. Igor Grabovac und seinem Community Health Lab koordiniert. CANCERLESS hatte das Ziel, eine neue Methode – das „Health Navigator Modell“ – zur Unterstützung von wohnungslosen und prekär wohnenden Menschen zu testen, um Krebsvorsorge und Präventionsmaßnahmen verständlicher und zugänglicher zu machen.
In diesem Rahmen kamen von Juni 2022 bis Dezember 2023 bei AmberMed „Health Navigator:innen“ zum Einsatz, die folgende Leistungen bieten konnten:
Die Navigator:innen der Medizinischen Universität wurden eigens hierfür ausgebildet, waren bei AmberMed und anderen Einrichtungen in Wien angebunden. Angeboten wurden sowohl Anbindung an primäre Präventionsmaßnahmen (Raucherentwöhnung, Ernährung, Bewegung, etc.) sowie sekundäre Maßnahmen (Gesundenuntersuchung, Mammographie, etc.). Einziges Kriterium war die Wohnungslosigkeit nach den ETHOS-Kriterien.
Von Juni 2021 bis Dezember 2022 fanden bei AmberMed die Projekte „Social Prescribing I“ und „Social Prescribing II“ statt. Im Zentrum von Social Prescribing steht die integrierte Zusammenarbeit von medizinischer und sozialarbeiterischer Betreuung. Das Verbinungsglied bilden die „Link Worker:innen“: diese versuchen, Patient:innen mit unterschiedlichen gesundheitsfördernden, aber nicht-medizinischen Einrichtungen und Angeboten zu vernetzen. Bei AmberMed fand Link Working im Rahmen von Clearing-Gesprächen mit den Sozialarbeiter:innen vor Ort statt.
Auch wurde eine Netzwerk-Landkarte aller Wiener Einrichtungen erstellt, mit denen AmberMed häufig zum Wohle seiner Patient:innen kooperiert unter dem Gesichtspunkt zielgerichteter Vernetzungsarbeit.
Zudem wurde das ehrenamtlich tätige medizinische Personal auch im Erkennen nicht-medizinischer Bedürfnisse und Bedarfe der Patient:innen geschult. So stand wie immer bei AmberMed der Mensch im Vordergrund ebenso wie die Versorgung von Krankheiten.
Social Prescribing bei AmberMed