Wie können wir Ihnen helfen?

Wir helfen Menschen ohne Krankenversicherung, die dauerhaft in Österreich leben, durch ambulant-medizinische Versorgung, Medikamentenhilfe und soziale Beratung

Eine Ärztin spricht mit einer Patientin

Medizinische Versorgung

AmberMed hilft Menschen ohne Krankenversicherung, die dauerhaft in Österreich leben, durch ambulant-medizinische Versorgung und Medikamentenhilfe.

Ehrenamtliche Allgemeinmediziner*innen und einige
Fachärzt*innen halten 4 mal wöchentlich Ordination. Patient*innen erhalten nach Verordnung durch den*die Ärzt*in auch Medikamente. Darüber hinaus überweist AmberMed auch zu externen Fachärzt*innen, Diagnosezentren und Labors, die bereit sind, unversicherte Menschen kostenfrei zu untersuchen.

Allgemeinmedizinische Ordination
nur nach Terminvereinbarung:
WochentagÖffnungszeiten
Montag13:30 – 16:00 Uhr
Dienstag08:30 – 11:00 Uhr
Mittwoch13:30 – 16:00 Uhr
Donnerstag08:30 – 11:00 Uhr
Freitaggeschlossen
 

Ist kein/e Dolmetscher*in für die benötigte Sprache anwesend, empfehlen wir eine*n Dolmetscher*in mitzubringen, um eine bessere Kommunikations- und Behandlungsmöglichkeit zu gewährleisten.

Fachärztliche Ordination
nur nach  Terminvereinbarung und mit Zuweisung unserer Allgemeinmediziner*innen:
  • Fachärzt*in für Augenheilkunde
  • Fachärzt*in für Chirurgie
  • Fachärzt*in für Dermatologie
  • Fachärzt*in für Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Fachärzt*in für HNO-Heilkunde
  • Fachärzt*in für Innere Medizin (Angiologie, Diabetologie, Hepatologie, Kardiologie, Rheumatologie)
  • Fachärzt*in für Kinder- und Jugendheilkunde
  • Fachärzt*in für Neurologie
  • Fachärzt*in für Orthopädie
  • Fachärzt*in für Psychiatrie
  • Fachärzt*in für Urologie
  • Krisenintervention und psychosoziale Entlastungsgespräche
    (Je nach Verfügbarkeit von ehrenamtlichen Psychotherapeut*innen und entsprechenden Dolmetscher*innen)
  • Physiotherapie
  • Überweisung zu Diagnosezentren und Labors
Unversicherte Patient*innen können auch anonym zu AmberMed kommen. Die einzige Voraussetzung dafür ist, dass sich die Patient*innen immer mit demselben Namen anmelden müssen, um eine durchgehende Patientenakte führen zu können.
Weiters ist die Angabe einer Telefonnummer notwendig, unter der die*der Patient*in oder eine Vertrauensperson erreichbar ist. Dadurch wird sichergestellt, dass AmberMed die*den Patient*in über etwaige weitere Termine, Befundbesprechungen und sonstiges informieren kann.


Ein Arzt im Ordinationszimmer spricht mit einer Mutter und ihrem Kind
Mehrere Medikamente

Medikamentenhilfe

Öffnungszeiten der Medikamentenhilfe
Die Medikamentenhilfe des Österreichischen Roten Kreuzes befindet sich direkt im Haus.
 
WochentagÖffnungszeiten
Montag14:00 – 17:00 Uhr
Mittwoch14:00 – 17:00 Uhr
Donnerstag09:30 – 12:30 Uhr
 
Medikamentenabgabe erfolgt ausschließlich
  • zu den Öffnungszeiten der Medikamentenhilfe
  • durch die*den diensthabende*n Pharmazeut*in
  • für max. einen Monatsbedarf
  • mit gültigem Rezept (ein Monat ab Ausstellungsdatum)
Entstehende Kosten für Medikamente, die nicht verfügbar sind, können leider nicht übernommen werden!
 

Soziale Beratung

Das Angebot der Sozialberatung umfasst:
  • Klärung zu Fragen möglicher Krankenversicherung und/oder Existenzsicherung
  • Informationen über Angebote zur Notversorgung (Essen, Kleidung, Schlafplätze, etc.)
  • Informationen über speziell ausgerichtete Beratungsstellen zu Themen
    wie Ausbeutung, Gewalt, Kinder- & Jugendwohlfahrt, etc.
  • Vermittlung zu anderen Organisationen
  • Unterstützung beim Umgang mit finanziellen Problemen durch Ansuchen
    von Ratenzahlungsvereinbarung für entstandene Krankenbehandlungskosten
  • Unterstützung bei der Beschaffung kostenfreier bzw. kostengünstiger notwendiger Heilbehelfe (Brillen, Bandagen, etc.)
  • Aufzeigen von realistischen Lebensperspektiven
  • Soziale Krisenintervention
Je nach Bedarf werden Dolmetscher*innen, Angehörige und sonstige Vertrauenspersonen hinzugezogen.
 
Während der Ordinationszeiten können Sie einen Termin zu einer Sozialberatung anmelden. Vorab wird im Rahmen eines kurzen Abklärungsgesprächs die Dringlichkeit des Anliegens besprochen. Anschließend wird mit eine*r Sozialberater*in ein gesonderter Termin vereinbart, sofern das Anliegen aufwendigere  Bearbeitung bedarf.
 
Sozialberatung ist ausschließlich über Terminvereinbarung und nach einem
Abklärungsgespräch durch eine*n Sozialberater*in möglich!
Ärztin in Beratungssituation